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mCUBE 07.06.2016 20:53

Vorrendern bei 3D-Blockbuster
 
Hallo Community,

Ich hätte da mal eine Frage zum Verständnis.
Mir ist nicht ganz klar wie die 3D-Artists ihre Renderings überprüfen?!

Wenn ich eine Szenerie erstelle, muss ich sie modellieren, texturieren und beleuchten und zwischendurch immer wieder vorrendern und prüfen ob es so aussieht wie ich es gerne hätte. Da dauert schon das vorrendern manchmal eine halbe Stunde um am Ende die Qualität auch wirklich beurteilen zu können..

Da bei den großen Produktionen aber viel komplexer gearbeitet, und die ganzen Schritte ja teilweise aufgeteilt werden (texturieren, rigging etc.) frage ich mich wie die ihre Szenen überprüfen?

Habt ihr da eine Idee oder könnt mich gegebenfalls sogar aufklären?

Beste Grüße
m.

LennO 09.06.2016 11:16

Nun … tatsächlich wird das nicht wirklich viel anders überprüft als bei dir. Viele Teile der Pipeline erfordern nicht zwangsläufig rendern (alles was ins Rigging und die meisten TD Felder fällt…, Modelling ausser mal n Clay zwischendurch…), und grundsätzlich kann mitlerweile unglaublich viel im Viewport angezeigt werden, selbst weite Teile von Texturing kann ohne ein einziges mal rendern stattfinden. Früher haben wir definitiv mehr "zwischengerendert." Grundsätzlich ist es so dass einzelne Assets wie Modelle vorgeshadet werden in normalen Szenen wie nem simplen HDRI Setup oder eine Beleuchtungssituation die der hauptsächlichen Beleuchtungssituation im Film grob entspricht (und dann wird oft mal n Turnaround gerendert). Heutzutage muss auch an den Shadern von Szene zu Szene nichtmehr viel verändert werden und "eigentlich" garnichts, sodass da nicht viel Optimierungsbedarf in der eigentlichen Szene besteht was Texturing&Shading angeht, da gehts dann eher ums Lighting (und die Animation, die auch erstmal nicht unbedingt eines Renderings bedarf). Dann solltest du aber auch bedenken, dass auch die Previews über die Farm gerendert werden. Ein finales (komplexes Shot) wird sich wegen der Look-Dev oder des Lightings immer einen Teil der Renderfarm klauen, um schnelle Previews zu liefern. Auch, ist es locker möglich mit wenig Samples einzuleuchten (sprich, Low-Res Preview, IPR-Rendering). Die legen zügig los und liefern dann ziemlich fix n brauchbares Bild (Sekunden…). Muss ja nicht absolut clean gesampled sein um zu bewerten wo der Schatten hinfällt. Dann kommt aber auch noch dazu dass viel einfach im Compositing entsteht und die eigentlich 3d Layer oft garnicht so hyper-komplex im Rendering sind, wie man manchmal denkt – aber das ist von Shot zu Shot natürlich völlig verschieden.

Hoffe das hilft dir weiter?

Aber wie gesagt: Alles nur mit Wasser gekocht, wenngleich dann halt einfach mit mehr Rechen-Power ;)


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